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Das Kultbuch - Der Würfler
Der Roman ist provokativ und skurril, faszinierend und schockierend gleichermaßen.
Für viele Menschen ein Buch, das sie mit Spannung verschlingen, für andere ein Ärgernis, das sie schnell wieder beiseite legen.
Das Kultbuch aus den 70er Jahren erzählt in der Ich-Perspektive die Geschichte des Psychiaters Luke Rhinehart. Der 32-Jährige ist gelangweilt von seinem Leben als Familienvater und Therapeut und beginnt, Entscheidungen mithilfe eines Würfels zu treffen.
Was als gelegentliche Auflockerung gedacht war, ergreift Besitz von Rhinehart, der schon nach kurzer Zeit alle Lebensentscheidungen dem Würfel überlässt.
Der Würfler gehört zu den 30 lebensverändernden Bücher weltweit
Audioauszüge aus dem Hörbuch, gelesen von Erich Räuker
Psychologische Aspekte des Würfelns
Was im Kultroman Der Würfler als schräge Komödie daherkommt, wurzelt in handfester Psychologie. Hinter dem Pseudonym Luke Rhinehart steckt George Cockcroft, Professor an der Columbia University, der schon in den 1960ern den Zufall als Werkzeug der Persönlichkeitsentwicklung erforschte.
In seiner Praxis ließ er Patienten ihr nächstes Handeln auswürfeln, um lähmende Gewohnheiten zu unterlaufen und verschüttete Facetten des Selbst wiederzuentdecken. Der Zufall wurde so zum bewussten Werkzeug: Er zwingt uns, vertraute Pfade zu verlassen und verborgene Möglichkeiten auszuprobieren.
Würfeln nutzt unterschätzte Kräfte: Spiel weckt Neugier, öffnet kreative Spielräume und löst festgefahrenes Denken. Humor macht mutig, und die Gruppe gibt Sicherheit. Der Würfel setzt einen Impuls, der Entscheidungen erleichtert und Routinen aufbricht. In der Runde entsteht schnell eine besondere Energie. Man nimmt sich ernst, aber nicht zu ernst. Genau so wird Veränderung möglich – nicht durch Druck, sondern durch Spielfreude und gemeinsames Ausprobieren.
An Würfelabenden treffen sich regelmäßig Menschen, die einen Würfel entscheiden lassen, was sie in ihrem Leben machen werden.
Radiobeitrag im BR Szenemagazin Zündfunk 2013.
„Würfelabende können überall stattfinden: im Würfelzentrum, auf nächtlichen Friedhöfen, in luxuriösen Stretchlimousinen, mit Guy-Fawkes-Masken im Zeichen der Anonymität u.s.w. Jede Runde folgt entweder einem Thema oder man entscheidet gemeinsam vor Ort, wie der Abend ablaufen soll.
Wer kommt zu einem Würfelabend?
Yogi neben Programmierer, Steuergehilfin neben Chefarzt, Obdachloser neben Juristin– Alter, Titel, Herkunft, Kontostand? Dem Würfel ist das völlig egal.
Was uns verbindet, ist die Lust, Routinen zu brechen, Erfahrungen zu teilen, Ideen in Taten zu verwandeln und dabei einen bereichernden Abend zu verbringen, an dem wir uns gegenseitig unterstützen, vom Reden zum Handeln zu kommen.
Jeder, der gerne teilnehmen möchte, ist willkommen
Ablauf eines Würfelabands
Bei einem Würfelabend werden in lockerer Runde neue Würfeloptionen entwickelt und Erfahrungen ausgetauscht.
Jeder kann sich für ein Thema eigene Optionen überlegen oder die Ideen anderer Teilnehmer aufgreifen.
Anschließend wird reihum öffentlich gewürfelt, welche Option man bis zum nächsten Mal umsetzt.
Die Teilnahme ist freiwillig, niemand muss etwas tun, was er nicht möchte.
Die Gruppe unterstützt dabei, persönliche Grenzen zu überwinden.
Wieso sollte ich etwas würfeln?
Das Hauptargument lautet immer: Ich treffe meine Entscheidungen selber und lasse doch keinen Würfel entscheiden, was ich mache.
Der Würfel ist kein Diktator, er wählt lediglich eine der Optionen aus, die du vorher selbst zur Auswahl gestellt hast.
Interessant und spannend wird das Würfeln immer dann, wenn Du Aktivitäten zur Auswahl stellst, die Dich in Deiner aktuellen Lebenssituation herausfordern.
Was kostet die Teilnahme an einem Würfelabend?
Würfeln ist ein privates, nicht kommerzielles Projekt.
Es geht um die Begegnung von Menschen, die bereit sind, neue Wege zu gehen, eigene Grenzen zu überschreiten und persönlich zu wachsen.
Würfeln ist meine „ehrenamtliche Tätigkeit“, sozusagen mein gesellschaftlicher Beitrag zu mehr Abenteuer und weniger Alltag.
Wann und wo finden Würfelabende statt?
Würfelabende gibt es seit 2007.
Die Abende finden unregelmäßig, aber mindestens 1 mal monatlich statt.
Ort: Würfelzentrum EDEN, 80798 München.
Neben den Abenden gibt es auch noch Exkursionen und andere Formate.
Wer wird Freude am Würfeln haben?
Würfeln passt zu dir, wenn du manchmal zu viel nachdenkst, zu wenig ausprobierst und dein Alltag aus Wiederholungen besteht. Es bringt Bewegung rein, macht Entscheidungen leichter, lockt Kreativität hervor und zeigt dir Persönlichkeitsanteile, die sonst verborgen sind.
Worum es bei einem Würfelabend wirklich geht
Jeder überschreitet seinen eigenen "Rubikon".
must read
Zu Meiner Person
Besuch bei George Cockcroft (Luke Rhinehart) in New York 2009
Mich persönlich fasziniert das Würfeln,
weil es mich aus der Routine holt und mich wieder lebendig fühlen lässt. Ich habe dadurch viele neue Menschen kennengelernt, intensive Erlebnisse gehabt und Gewohnheiten entdeckt, die mein Leben spürbar bereichert haben.
weil es ein starkes Werkzeug ist vom Reden ins Handeln zu kommen. Es hilft, festgefahrene Muster zu verlassen und Seiten an dir zu integrieren, die sonst im Alltag zu kurz kommen. Würfeln nutzt psychologische Prinzipien, ohne sie zu erklären. Man erlebt sie einfach.
weil es etwas hat, das wir oft verlieren. Spiel. Humor. Leichtigkeit. Im Spielerischen sein Menschsein zu entwickeln, ist für mich eine der schönsten Formen der Bewusstseinsentwicklung.
Neugierig?
Dann komm vorbei!
..oder bring deine Leute mit und wir machen euren eigenen Würfelabend.
Würfle jetzt, ob du kommst!